Esel

Esel sind im Gegensatz zu Pferden keine Fluchtiere ansich. Sie kommen ursprünglich aus gebirgigen Gegenden - Fluchtverhalten könnte in dieser Region für sie lebensbedrohlich sein. Berührungen haben für Esel eine besonders große Bedeutung. Sie kuscheln indem sie den Kopf auf den Rücken des anderen legen, dieses Verhalten wird auch gegenüber dem Menschen gezeigt. Und der Mensch kann das Verhalten gut durch Kraulen und Massage nachahmen. Viele Esel fordern regelrecht zum kuscheln auf!

 

 

Esel bestehen in Umgang mit ihnen auf Beachtung. So laufen sie mit vertrauten Menschen auf der Weide mit und machen mit Anstupsen auf sich aufmerksam. Sie zeigen auch deutlich Missgunst oder wenn ihnen etwas nicht gefällt. In der Ausbildung von Eseln haben Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen einen besonders hohen Stellenwert. Esel sind sehr intelligente Tiere; einmal Erlerntes kann auch noch Jahre später abgefragt werden. Beim Training mit Eseln sollte man neben Konsequenz auf Abwechslung achten. Zu viele Wiederholungen langweilen sie sehr schnell.

 

Esel habe sich im Arbeitsfeld der Tiergestützten Pädagogik und Therapie sehr bewährt. Durch ihr ruhiges und freundliches Wesen eignen sie sich insbesondere in der Arbeit mit Kinder mit besonderen Förderbedarf. Esel "spiegeln" ihr Gegenüber sehr gut. Kinder und Jugendliche können sich bei einem einfühlungsvollen Umgang mit einem Esel in einer positiven Führungsrolle erleben. Aber auch wir Erwachsenen können noch viel mit und von den "liebenswerten Langohren" lernen!


 

"Es steckt viel Fuchs in einem Esel!"

 

 

 

Hier noch ein wunderschönes Video zum Thema:

 

           http://gimundo.com/videos/view/mariza-the-stubborn-donkey/