Ein Überblick über Idee, Vorhaben, Ziele, was alles verwirklicht wird, wird man sehen, aber damit man weiß in welche Richtung es geht und wofür wir stehen:

 

  1. Steigerung der Lebensqualität und Lebensfreude von Menschen und Tieren.

  2. Förderung der Kommunikation zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen und Förderung der Kommunikation von fremdsprachigen Menschen mit deutschen Menschen mit Hilfe von gemeinsamen Aktivitäten mit Tieren.

  3. Förderung und Integration von Menschen, behinderte nicht behinderte, jung und alt, unabhängig von ihrer Herkunft durch verschiedene Angebote der tiergestützten Therapie, Pädagogik und Fördermaßnahmen mit verschiedenen Tierarten wie Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Minischweine, Schafe, Ponys, Esel, Lamas, Ziegen und Hühner. (Weitere Tierarten können hinzu kommen.)

  4. Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit bieten, ihre natürliche Begabungen u.a. tiergestützt, zu erfahren, eigene Fähigkeiten zu entdecken und vorhandene Stärken und Schwächen zu nutzen um individuelle Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen.

  5. Gewaltprävention ist ein aktuelles, zentrales Thema, dem wir uns widmen möchten, indem wir tiergestützte und (erlebnis-) pädagogische Aktivitäten für Schulen und andere Einrichtungen anbieten. Wodurch z.B. die Schüler einzeln und vor allem im Team lernen auf das andere Lebewesen einzugehen mit Einfühlungsvermögen zu agieren und auch zu loben und zu stärken, wie z.B. im Bereich des Hundesports (Geräteparcour) oder Teamspielen mit und ohne Tier. (Eselführen.)

  6. Aufnahme von nicht mehr gewollten und in Not geratenen Tieren, soweit die Kapazitäten des Hofes eine artgerechte Haltung zulassen. Die Finanzierung der Unterbringung, Versorgung und auftretenden Tierarztkosten soll u.a. über Spenden und Patenschaften für die Tiere gewährleistet werden über den Förderverein des Nepomukhofs. Uns ist es ein Anliegen, dass auch diese nicht mehr gewollten Tiere eine neue besondere Aufgabe als „Therapie-Tier“ erhalten. Und einen Gnadenbrotplatz auf dem Nepomuk-Hof erhalten und ihrer Art entsprechend ein schönes Leben bis zu ihrem natürlichem, alters- oder krankheitsbedingten Tod zu leben. 

  7. Wir vertreten und fördern den Tierschutzgedanken durch Aufklärung, Belehrung und gutes Beispiel. Wir möchten Verständnis für das Wesen der Tiere erwecken und ihr Wohlergehen zu fördern. Unter anderen auch z.B. durch das Angebot für Kinder zum Erhalt des „Heimtierführerscheins“, um die artgerechte Haltung von Meerschweinchen, Kaninchen und Co. den Kindern spielerisch und verständnisvoll näher zu bringen.

  8. Wir wissen über die Mensch-Tier-Beziehung und klären auf. Auch im Rahmen von Vorträgen und Seminaren. Z.B. möchten wir auch die Mensch-Hund-Beziehung durch Aufklärung bei Kindern und deren Eltern fördern. Es ist wichtig, das Kinder (aber auch Erwachsene), das Lebewesen Hund besser verstehen und den richtigen Umgang mit fremden Hunden erlernen. Für ein harmonisches Miteinander und weniger Angst! Dafür steht das Angebot „Keine Angst vor 4 Pfoten“.

  9. Durchführung von Esel- und Lamawanderungen für Familien mit Kindern und allen Interessierten im Zusammenhang u.a. mit Bestimmung und gemeinsamer Zubereitung von essbaren Wildpflanzen. Ein Angebot, das vor allem auch Jugendliche ansprechen soll, die schwer raus in die Natur zu bewegen sind. Und zur Förderung der Beziehung zur Natur und der Wissensvermittlung über wertvolle Pflanzen, die auch zur Selbstversorgung dienen.

  10. Sofern es zur Erreichung des einzelnen Therapie-Ziels erforderlich ist, wird unter anderem die Zusammenarbeit mit Therapeuten, Pädagogen, Ärzten, Psychologen und Kostenträgern durchgeführt.

  11. Wir werden ambulante einwöchige Kurzzeittherapien für Familien mit einem behinderten Kind sowie deren Geschwister anzubieten. Intensive täglicher Kontakt zu unseren Tieren in Verbindung mit Urlaub für die ganze Familie. Auch für Gruppe soll es dieses Angebot geben.

  12. Gründung eines integrativen Clown-Projekts mit Tieren in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen/Personen.

  13. Durchführung angemessener Freizeit- und Ferienangebote für Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung und Senioren. Wie z.B. verschiedene Themenmittage oder auch Themen-Wochenenden oder eines Kaffee-Nachmittags für Senioren im Kreise verschiedener Tierarten.

  14. Frühförderung von Kleinkindern, die behindert und/oder von einer Behinderung bedroht sind. Angebot einer tiergestützten Spiel- und Krabbelgruppe für Säuglinge und Kleinkinder mit und ohne Behinderung sowie einer bindungsfördernden Eltern-Kind-Begegnung mit dem Pony oder Esel.

  15. Förderung und Schaffung von integrativen Arbeits- und Praktikumsplätzen für behinderte und nicht behinderte Menschen.

  16. Uns ist Naturschutz, Ökologie und nachhaltiges Leben wichtig und wir setzten uns dafür ein durch Aufklärung und Eigeninitiative sowie verschiedene Aktionen.

  17. Haltung alter Nutztierrassen, die vom Aussterben bedroht sind und Aufzeigen der Haltung auch ohne Schlachtung zum Erhalt als sog. "Therapiertier, Weidetier, Kutschtier, Wandertier und somit auch "Nutz-Tier".